Anni-Nord-Art
Kunst der Illustration
Kunst für Aufklärung und Gewaltschutz
Kunst im Auftrag

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Kunst der Illustration 

Illustration ermöglicht das Eintauchen in eine Welt voller Geschichten in Farbe.

Kindern wird die Möglichkeit geben, sich durch Bilder inspirieren zu lassen, ihre Phantasie weiter zu entwickeln und andere Welten zu betreten.

Kunst für Aufklärung und Gewaltschutz 

Kunst in kreativen Darstellungen, feinen Details, explorativ, aufrüttelnd. 

Was der Öffentlichkeit zum Thema (häuslicher) Gewalt maßgeblich bekannt ist, sind Verfahren, die zum Teil schauspielreif mit Pressebeteiligung aufgerollt werden. Vorbildliche Bilderbuchverfahren, wo die TäterInnen ruckzuck und wohlverdient im Kittchen verschwinden. 

Die Meisten von uns wissen und sehen nicht die große sogenannte Dunkelziffer von Geschädigten, die aus nachvollziehbarer Angst oder Strategie den Täter/ die Täterin nicht anzeigen (können).

Die Meisten von uns kennen nicht die hohe Anzahl etlicher Anzeigen wegen sexuellem (Kindes-)Missbrauch, schwerem sexuellen (Kindes-)Missbrauch, Körperverletzungen, Stalking, Sachbeschädigung, Bedrohung, versuchtem Mord und auch Mord, welche schlussendlich irgendwann in einem oder mehreren eingestellten Verfahren enden. 

Viele von Gewalt Betroffene leben trotz Flucht und Anzeige vor der/dem Ausübenden weiter in Angst und erhalten mit und trotz ihrer Zeugenaussagen von Verfahrensbeteiligten kaum bis keinen Glauben. Sie enden letztlich in einer Sackgasse, in der schlimmsten Falles eine Täter-Opfer-Schuldumkehr projiziert und ihnen mutmaßliche Manipulation von Beweismitteln / Aussagen unterstellt wird.

Wenn sie weiterhin vom Erlebten berichten, dann dürfen sie die Taten, die an ihnen vergangen wurden, in keinen klaren und ausdrücklichen Namensbezug mit dem Täter bringen, da sie u.A. mit Strafanzeigen wegen Verleumdung rechnen müssen. 

Das macht die Geschädigten krank. Denn die Gewaltspirale, von der sie die direkte Auswirkung innerhäuslich zu spüren bekamen, wird danach u.U. über Jahre indirekt immer weiter gezogen. 

Insbesondere sind gewaltbetroffene Mütter und ihre Kinder von diesen Zuständen betroffen.

Warum?

Einigen betroffenen Müttern wird von Jugendämtern, Gerichten, Gutachtern, Verfahrensbeiständen und anderen Beteiligten unterstellt, ihren Kindern durch manipulierende, suggestive Art einen schlechten Vater einzureden, weswegen die Kinder Ängste vor diesem entwickelt hätten. Dass diese Kinder selber ihr Bild vom gewaltätigen, bedrohenden, schreienden, schlagenden, oder sexuell missbrauchenden Vater miterlebt oder selbst erlebt haben, wird häufig nicht geglaubt, sofern die Kinder noch sehr klein sind und der Vater sich nach außen gegenüber Dritten, auch Institutionen, als besorgt, liebevoll, hilfsbereit und sozial sehr engagiert zeigt. Denn es fehlt leider oft auch bei diesen Schlüsselpositionen der handelnden und richtenden Institutionen an Fachkräften, die entsprechend spezialisiert fortgebildet sind, um Täterstrategien zu durchschauen und klar zu benennen.

Es werden oftmals gerichtlich familienpsychologische Gutachten gefordert, aber auch hier gibt es hohe Fehlerquoten, schwarze Schafe, schlechte Gutachten, inhaltlich falsche Darstellungen, die den Betroffenen -allen voran den Kindern- mehr schaden als nützen. 

Den Müttern wird oft, nach mitunter jahrelangen Gerichtsverfahren, in familiengerichtlichen Beschlüssen eine "weitere Manipulation" am Kind untersagt. Auch werden sie dazu angehalten, die Umgänge positiv und wohlwollend zu unterstützen und keinesfalls zu verhindern. Sollten sie nicht Folge leisten, drohen Geldstrafen, Haftstrafen oder Kindesumplatzierungen zum mitsorgeberechtigten Täter, Sorgerechtsentzug usw. 

Sollte das betroffene Kind/ die betroffenen Kinder weiterhin ehrlich erzählen, welche Gewalt es/sie (mit-)erlebt (hat/haben), müssen ihre Mütter sich sorgen, dass ihnen fortwährende "Manipulation und Eltern-Kind-Entfremdung" unterstellt werden könnte und sie im schlimmsten Fall das Kind/ die Kinder verlieren und gar nicht mehr beschützen können. 

Sie müssen außerdem die Ängste des Kindes abfangen und es oft gegen seinen ausdrücklichen, kontinuierlichen Willen zum Umgang mit dem Täter zwingen. 

Was macht das über Jahre mit den betroffenen Müttern? (Ich sage nicht, dass es nicht ebenso betroffene Väter gibt. Hier sind die Fallzahlen deutlich geringer, wenngleich nicht weniger schwerwiegend.)

Wenn häusliche Gewalt erlebt wird, erwartet man von der Gesetzessprechung in Deutschland eigentlich, dass man spätestens nach Anzeige maximal geschützt wird. 

Passiert das - wie so oft - nicht ausreichend, dann bringt das Zweifel und noch mehr Ängste. Denn nun ist der Täter involviert und erst Recht wütend. Es bringt Zweifel über die Sinnhaftigkeit eines Systems, welches schützen soll. 

Es bringt Unverständnis, Hoffnungslosigkeit, (Todes-)Angst mit sich. Auch Erkrankungen wie (komplexe) Traumafolgestörungen, Depressionen o.ä. sind denkbar. 

Das Gefühl, im falschen Film zu sein, weil sowas "kann es doch nicht in Deutschland geben, wir haben doch Gesetze zum Schutz".

Was macht das mit betroffenen Kindern, die selber Gewalt an der Mutter durch den Vater miterlebt haben und ggf. selber durch ihn Gewalt erfahren müssen? Die durch die geteilten Umgangs-, Sorge-, Aufenthaltsbestimmungsrechte des Vaters in einen weiteren Kontakt gebracht werden müssen und zwischen Manipulation, Drohungen, körperlicher Gewalt einerseits und einer Mutter, die nicht ausreichend helfen und schützen kann andererseits, feststecken? Diese Kinder entwickeln nicht selten sukzessive psychische/ psychosomatische Krankheiten.

Es sind nur die offiziellen Zahlen, die die Meisten kennen. 

Gebt mehr aufeinander acht. Hört zu, schenkt Glauben, auch wenn ihr den mutmaßlichen Täter kennt und es nicht für möglich haltet. Seid füreinander da und seht nicht weg. Holt euch selber Beistand und auch (anonyme) Hilfe, um evtl. erste hilfreiche Schritte einleiten zu können. Hilfe finden könnt ihr u.A. beim Weißen Ring, in Kinderschutz-Ambulanzen, bei der Polizei, in Notfallambulanzen (die auch unter Auskunftsstopp Beweise vorerst sichern können, ohne, dass sofort ein Verfahren eingeleitet wird). Auch kann man sich anonym ans Jugendamt wenden, um eventuelle nächste Schritte zu erörtern. Örtliche und anderweitige Ansprechpartner von möglichen Hilfestellen lassen sich hier über das Internet finden.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, was diese Themen mit Betroffenen machen, welche immensen Belastungen es mit sich bringt und wie sehr man sich unverstanden, ungeglaubt, ungehört, hilflos und ausgeliefert fühlen kann, während man nur versucht alles richtig zu machen, um aus den traumatischen Erlebnissen auszusteigen und eigentlich nur eines möchte: Frieden, Ruhe und Gerechtigkeit. Und Menschen, die Glauben schenken und beistehen, statt wegzusehen.

Kunst ist für mich ein probates Mittel geworden, um Erlebtes nonverbal zum Ausdruck zu bringen und gleichzeitig anderen Menschen und Institutionen die Augen über die Missstände zu öffnen sowie Betroffenen eine Stütze und Ansprechpartner zu sein. 

Kunst im Auftrag 

Mit Bildern in den eigenen Räumlichkeiten, sozialen Einrichtungen, Praxen und Büros lassen sich triste Wände ganz wunderbar aufwerten. 

Dabei machen sowohl großformatige Originale als auch kleinformatige gerahmte Fotoabdrucke im Glanzdruck die Wände zu echten Blickfängern.

 

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